Aktuelles


Das Jahr 2010


23.07.210 - Rot Kreuz Sanitätsdienst beim Sandhäuser Open Air mit Kraft, Krebs und Ross Antony


Am letzten Freitag waren die Mitglieder der DRK Bereitschaft Sandhausen im Konzert-Einsatz.

Seit 13 Jahren veranstalten Rainer Kraft und Sascha Krebs ihr alljährliches Sommer Open Air in Sandhausen bei dem sie jedes Jahr einen anderen prominenten Gast als Moderator präsentieren. In diesem Jahr führte der Sänger und Schauspieler Ross Antony durch das Programm. Super Musik und tolle Partystimmung rissen die Konzertbesucher trotz des wechselhaften Wetters mit. Für unsere Sanitäterinnen gab es dann eine besondere Überraschung; „Ross Antony“ allein für unsere DRK-Mädels“ Im Bachstage-Bereich saß plötzlich Ross Antony bei unseren Sanitäterinnen und unterhielt sich mit Ihnen ausgiebig und orderte Sie gleich für das Sommer Open Air 2011. So einen Sanitätsdienst erlebt man nicht all zu oft und zur Erinnerung wurden viele Fotos geschossen.



08.06.2010 - Betreuung im Katastrophen Fall
Wie geht man mit Betreuung Betroffener im Katastrophenfall um? Welche Ausrüstung brauchen wir? Wie behält man einen Überblick? Das war das Thema des vergangenen Bereitschaftsabends. Durch die Atommeiler in der Umgebung und weitere Faktoren wie z.B. Zugunglücke, Evakuierungen, Chemieunfälle usw. die zu einem K-Fall führen können, ist es für die Mitglieder der DRK Bereitschaft wichtig, „up to date“ zu sein. Priorität hat zuerst die Registrierung der Verletzten und Betroffenen, damit man einen Überblick behält. Die zu Betreuenden laufen dann verschiedene Stationen von der Registrierung über die Sichtung zur Versorgung durch. Die Betreuung beinhaltet auch deren Verpflegung, Versorgung mit Nahrungsmitteln, Unterkünften, Waschmöglichkeiten, Spielmöglichkeiten für Kinder sowie Kleidung. Das alles ist die Aufgabe des Betreuungszuges des Katastrophenschutzes. 
Tobias Benz führte als Referent durch den Abend und zeigte anhand einer Präsentationauf, wie ein solcher Zug aufgebaut ist und wie sich die Abläufe im K-Falldarstellen. 
Vielen Dank an Tobiasfür diesen interessanten Ausbildungsabend!

30.03.2010 - Fahzeugübergabe Bereitschaftsfahrzeug
Am heutigen Montag konnte die Bereitschaft ihr neues Bereitschaftsfahrzeug vom Ortsverein entgegennehmen. Das alte Fahrzeug war nach ca. 20 Jahren Dienstzeit nicht mehr den steigenden Aufgaben der Bereitschaft gewachsen.


v.l.r Ortsvereinsvorsitzender Marcus Schwer, stellv. OV Frank Salomon, Bereitschaftsleiter Juergen Bernhardt, stellv. BL Felix Lifferth

16.03.2010 - Ausbildungsabend "Verhalten im Einsatz"

Das Verhalten im Einsatz gegenüber den Patienten sowie auch untereinander ist ein sehr wichtiges Thema für alle ehrenamtlichen Helfer des DRK. Marcus Schwer führte als Referent durch diesen sehr interessanten Bereitschaftsabend. Zuerst sollten alle anwesenden DRK´ler aufführen was für sie zum Thema "Verhalten im Einsatz" passt und anschließend die einzelnen Punkte besprochen. An erster Stelle steht natürlich das Tragen korrekter und sauberer Dienstkleidung (PSA= persönliche Schutzausrüstung) sowie der Eigenschutz vor Infektionen und Krankheiten. Natürlich steht auch der respektvolle Umgang gegenüber dem Patienten und den anderen Helfern im Vordergrund. Auch Funkdisziplin und der korrekte Umgang mit Material und Fahrzeugen ist ein sehr wichtiges Thema, dessen sich jeder Helfer bewusst sein muss. Vielen dank an dieser Stelle an Marcus für seinen tollen Vortrag!


27.02.2010 - Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des DRK Sandhausen findet am 29.03.2010

um 19 Uhr in der DRK-Wache in der Heidenäckerstraße statt.

Hierzu sind nicht nur alle Aktiven, sondern auch die Passiven Mitglieder des DRK-Sandhausen recht herzlich eingeladen.

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

Begrüßung

Tätigkeitsberichte 2009

Kassen- und Prüfungsberichte 2009

Entlastung des Vorstandes

Verschiedenes  

                                                                

Eventuelle Anträge bzw. Änderungen sind bis spätestens 22.03.2010 schriftlich vorzubringen.

Mit kameradschaftlichen Grüßen


Marcus Schwer

1. Vorsitzender


Erste-Hilfe Kurse in Sandhausen

Im Rahmen der Breitenausbildung bieten wir am 06.03. und 13.03.2010 einen Erste-Hilfe Kurs in Sandhausen an. Dieses Kursangebot richtet sich vorrangig an alle Jugendleiter/Jugendtrainer sowie Jugendbegleiter in und um Sandhausen.

Falls Sie dieses Angebot nutzen möchten und Ihr Erste-Hilfe Wissen auffrischen möchten melden Sie sich bitte unter 06221- 90 10 42 (Renate Krauß) an.


Blutspendetermine für das Jahr 2010

Dienstag 13 April 2010

Freitag 16 Juli 2010

Montag 13 Dezember 2010


Ein „kleiner gelber Kasten“, der Leben retten kann

Dank einer Spende des Kerwekomitées ist die Festhalle künftig mit einem Defibrillator ausgestattet


Ein „kleiner gelber Kasten“, der Leben retten kann Dank einer Spende des Kerwekomitées ist die Festhalle künftig mit einem Defibrillator ausgestattet. Ein neuer Defibrillator wird künftig in der Festhalle dazu beitragen, Leben zu retten. Ermöglicht wurde der Gemeinde die Anschaffung eines solchen Schockgebers durcheine großzügige Spende des „Kerwekomitées 2009“ in Höhe von knapp über1.800 Euro. Mit ihrem Kerwepfarrer Frieder Flory an der Spitze ließen es sich denn auch Kerweborscht Gerd Stassen und Kerweborscht-Anwärter Kai Mildenberger nicht nehmen, direkt nach der Geräteüberreichung an Bürgermeister Georg Kletti an der allerersten „Defi“-Schulung teilzunehmen. „Defi“ ist bei jenen Organisationen die geläufige Abkürzung für Defibrillator, die es im Falle eines Notfalls immer besonders eilig haben. Wenn jede Sekunde zählt, ist definitiv keine Zeit für längere Worte. Das ist beispielsweise bei der Feuerwehr so, beim THW und natürlich auch beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). Wie dessen Sandhäuser Ortsvereinsvorsitzender Marcus Schwer berichtete, zählt ein „Defi“ zur standardmäßigen Ausrüstung bei jedem DRK-Einsatz.

In der Festhalle hingegen, in der in schönster Regelmäßigkeit hunderte Menschen zusammenkommen, hieß in Sachen „Defi“ bislang „Fehlanzeige“. Was aber auch für andere große Versammlungsorte gilt, denn laut Manfred Stuhlfaut besteht in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern keinerlei Pflicht, ein solches Gerät zu installieren. Er ist seit 35 Jahren im Rettungsdienst aktiv und leitete die Schulung

in der Festhalle. Die Schulungsteilnehmer, darunter auch Vertreter der in der Halle sporttreibenden Vereine, klärte Manfred Stuhlfaut darüber auf, dass es sich bei dem „kleinen, gelben, unscheinbaren Kasten“ um einen „AED“ handelt. Also um einen „Automatisierten Externen Defibrillator“, den jede ausgebildete Privatperson anwenden könne und der es nicht zulasse, „körperlichen Schaden anzurichten“. Dies gelte

sowohl für halb- wie vollautomatische „Defis“, wobei das Sandhäuser Gerät ein halbautomatisches sei. Halbautomatisch bedeutet, dass der Defibrillator nach dem Anlegen der beiden Elektroden am Körper eines in akute Not geratenen Menschen zuerst eine EKG Ableitung vornimmt. Gut 2500-EKG-Bilder könne das Gerät erkennen und stelle sich, so Manfred Stuhlfaut, dann selbst die Frage, ob ein „defibrillierbarer Rhythmus“ vorliegt oder nicht. Lautet die Antwort „Ja“, wird die Taste freigegeben, mit der der

Helfer einen Stromstoß auslösen kann. Der Vollautomat würde auch dies übernehmen. Weshalb die Zeit eine ganz besondere Rolle spielt, erläuterte der Rettungsexperte anhand einer sehr beeindruckenden „Dreier-Regel“. Demnach könne ein Mensch drei Wochen ohne Lebensmittel und drei Tage ohne Wasser auskommen. Doch schon allein „drei Minuten ohne Sauerstoff“ könnten Hirnschädigungen zur Folge haben. Dies sei eine „ganz kurze Zeit, die ruckzuck um ist“.

Für Manfred Stuhlfaut gilt deshalb die Maxime des frühen Eingreifens, denn dieses erhöhe die Überlebenschancen und trage zur Vermeidung von Folgeschäden bei. Fakt sei allerdings, dass bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes über eine Viertelstunde vergehen könne. Umso wichtiger sei es, vor Ort effektive Soforthilfe zu leisten. Nach seinen Worten hätten bisher 70 Prozent aller Menschen, an denen ein

„Defi“ in Verbindung mit der absolut unerlässlichen Herz-Lungen-Wiederbelebung zum Einsatz kam, „auf diese Weise überleben können“.


Text und Foto: Von Werner Popanda


04.02.2010 - Das Deutsche Rote Kreuz intensiviert seine Hilfen für Haiti

Nach der mobilen Klinik, die rund 30.000 Menschen versorgen kann, startet nun das große DRK-Krankenhaus ins Krisengebiet, um die dringend notwendige medizinische Versorgung der Betroffenen sicher zu stellen. Das Krankenhaus kann bis zu 700 Patienten täglich ambulant versorgen und hat 120 stationäre Betten. Die Kapazität entspricht der eines deutschen Kreiskrankenhauses für eine Bevölkerung von 250.000 Menschen. Ein Team von 100 Ärzten, Schwestern, Krankenhaus-Managern und Technikern ist dafür im Einsatz.

Auch die Versorgung mit Nahrung, frischem Trinkwasser, Medikamenten und Kleidung steht hier an erster Stelle.
Weitere Hilfen sind dringend nötig!

Helfen Sie mit einer Spende auf dem Spendenkonto des Deutschen Roten Kreuzes

Ktonr. 41 41 41, Bank f. Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00 )oder einer Spende per SMS: Senden Sie eine SMS mit DRK an die 81190 senden und helfen Sie mit 5 €* (* zzgl. Kosten einer normalen SMS. 4,83 Euro gehen direkt an das DRK)

Sie können natürlich auch die Spenden Hotline unter 01805-414004 (14 Cent pro Minute) nutzen.

Bitte unterstützen Sie das Rote Kreuz bei seiner Hilfe für die Betroffenen
des Erdbebens in Haiti.


Haben Sie vielen Dank!


Neujahrsempfang

Zum Beginn des neuen Jahres lud die Bereitschaftsleitung alle aktiven Mitglieder der DRK Bereitschaft zu einem Neujahresempfang ein. Im Rahmen der Feier wurden ebenfalls aktive Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt. Der Vorsitzende Marcus Schwer bedankte sich bei den geehrten für ihre Mitarbeit und ihre Treue zum Verein.

Es wurden geehrt:

Für 5 Jahre Dirk Frere, Boris Hrycaj; Für 10 Jahre Florian Fackert, Sabine Blacha, Rebecca Wagner, Andre Muhn

Für 15 Jahre Meenakshi Aggarwal, Sonja Salomon, Britta Harlos; Für 20 Jahre Wolfgang Lößlein, Lars Brade

Für 25 Jahre Marita Weber; Für 30 Jahre Gerline Muhn; Für 45 Jahre Dieter Kamm, Hildegund Müller

Für 75 Jahre Ruth Möller


90ter Geburtstag Ruth Möller und Ehrung für 75 Jahre Mitgliedschaft

Seit 75 Jahren ist Ruth Möller nun schon Mitglied im Roten Kreuz. Dies wird vom DRK Landesverband Baden-Württemberg mit der Auszeichnungsspange in Gold gewürdigt. Bei Blutspenden, dem Tag der offenen Tür und bei andern Aktivitäten ist unsere Ruth immer mit dabei. Zu ihrem 90. Geburtstag konnten der 1. Vorsitzende Marcus Schwer und sein Stellvertreter Frank Salomon ihr die Ehrenurkunde des DRK Landesverbandes Baden-Württemberg für 75-jähige treue Mitgliedschaft überreichen.

Die gesamte Vorstandschaft sowie alle aktiven Mitglieder des DRK Ortsvereins Sandhausen wüschen ihr auf diesem Wege alles Gute zu ihrem 90. Geburtstag!

DRK Sandhausen
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